Mit wenig Aufwand Gutes tun: Übergabe der Wohlfahrtsmarken 2026
Bundespräsident Steinmeier, Bundesfinanzminister Klingbeil und BAGFW-Präsident Meyer auf der Heyde präsentieren die Wohlfahrtsmarken 2025
Foto: Bundespresseamt
Bundespräsident Steinmeier hat am 12. Februar in Schloss Bellevue die Erstdrucke der Wohlfahrtsmarken 2026 vom Bundesminister der Finanzen, Lars Klingbeil im Beisein des amtierenden Präsidenten der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Achim Meyer auf der Heyde entgegengenommen. Unter dem Motto "Helferinnen und Helfer der Menschheit 2.0" zeigen die Marken in diesem Jahr drei Menschen, die durch ihr Engagement vielen geholfen haben.
Wer sind die Gesichter hinter den Motiven?
- Agnes Karll, die sich für eine professionelle Pflege einsetzte
- Ernst Jakob Christoffel, der die Christoffel-Blindenmission gründete
- Eduard Zimmermann, Mitbegründer des "Weißen Rings"
Der Bundespräsident betonte, wie viel Kraft in kleinen Gesten stecke: Das 'Porto mit Herz' "ist ein Zeichen der Solidarität und zeigt, dass man eben auch mit Kleinem Gutes bewirken kann." Seit 1949 seien so über 600 Millionen Euro für soziale Projekte zusammengekommen.
Das Staatsoberhaupt dankte den Wohlfahrtsverbänden, den Millionen Haupt- und Ehrenamtlichen sowie allen, die Marken kaufen oder verkaufen. Er machte Mut, diese Tradition fortzuführen, auch wenn alternative digitale Frankierungen zunehmen. Denn jede verkaufte Marke stärke das Miteinander – und zeige, wie Solidarität sichtbar werden könne.
BAGFW-Präsident Achim Meyer auf der Heyde
Foto: Bundespresseamt
Jede Marke zählt und jede Marke hilft.
Achim Meyer auf der Heyde, amtierender Präsident der BAGFW
Der Erlös aus dem Aufschlag auf das "Porto mit Herz" kommt der Freien Wohlfahrtspflege zugute. Daraus werden alle Bereiche gefördert, in denen die Wohlfahrtsverbände aktiv sind. Schwerpunkte sind gemeinnützige Projekte vor allem in der Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe, der Gesundheits- und Familienhilfe oder soziale Maßnahmen für Arbeitslose, Wohnungslose, Geflüchtete und Suchtkranke. Seit 1956 haben die amtierenden Bundespräsidenten die inzwischen 70-jährige Schirmherrschaft über das Sozialwerk der Wohlfahrtsmarken übernommen.
